Das Eifgenbachtal bleibt einstweilen unpassierbar

Pilgerwege in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Christoph Kühn
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Das Eifgenbachtal bleibt einstweilen unpassierbar

Beitrag von Christoph Kühn »

Vorgestern erhielt ich die Absage für eine am kommenden Samstag geplante Pilgerwanderung im Eifgenbachtal (in dem der Weg der Jakobspilger von Wermelskirchen nach Altenberg führt). Die Brücken und Stege, die dort Mitte Juli vom Wasser fortgerissen wurden, sind noch nicht wiederhergestellt. Bislang ist nicht abzusehen, wann die Bachübergänge wieder da sein werden. Sie müssen neu errichtet werden. Die Religionspädagogin, die zur Wanderung eingeladen hatte, war in den letzten Tagen noch unterwegs, um Alternativwege zu erkunden, hat aber nichts finden können.
"70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs sind in Europa wieder Städte von der Auslöschung bedroht.""

Karl Schlögel, 2015
Christoph Kühn
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Re: Das Eifgenbachtal ist mit einer Umleitung wieder passierbar

Beitrag von Christoph Kühn »

Nur noch zwei Brücken über den Eifgenbach, die der Pilgerweg zwischen Wermelskirchen und Altenberg nutzt, sind noch nicht wiederhergestellt. Beide befinden sich unterhalb von Burscheid-Kaltenherberg. Mittlerweile besteht eine Umleitung:

Unmittelbar vor der ersten zerstörten Brücke kann man auf dem Wanderweg A4 aus dem Bachtal nach rechts zum Thomashof am Ortsrand von Kaltenherberg hochsteigen, um auf dem Wanderweg >10/A1/A2 vom Thomashof ins Bachtal zurückzukehren.

Die Umleitung ist mehrere 100 Meter länger und im ersten Abschnitt mit einem erheblichen Anstieg verbunden. Dafür bietet der Thomashof aber einen leckeren selbstgemachten Bauernkäse an.

https://www.bergisches-wanderland.de/be ... PMrZln5hfw
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Karl Schlögel, 2015
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Via2010
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Re: Das Eifgenbachtal bleibt einstweilen unpassierbar

Beitrag von Via2010 »

Hallo Christoph,

danke für die Info.

Ähnlich ist die Situation auch auf anderen Wanderwegen in der Eifel - diese sind gesperrt, weil die Brücken noch kaputt sind. Mancherorts sind Umleitungen ausgeschildert (z. B. Teile des Burgensteigs in Manderscheid). Andere sind für unerschrockene Wanderer passierbar. An den betreffenden Stellen muss man halt durchs Wasser waten (auch auf dem Burgensteig sowie auf dem Felsensteig in Pyrmont). Hier hätte ich mir vor Ort statt der Absperrungen manchmal eine differenziertere Information gewünscht, aber das ist sicher auch eine Haftungsfrage.

BC
Alexandra
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