Neue Regel für den Erhalt der Compostela seit 2025
Neue Regel für den Erhalt der Compostela seit 2025
Neu müssen es nicht mehr unbedingt die letzten 100 km sein, sondern es können auch 100 km auf einem der offiziellen Jakobswege irgendwo in Spanien sein wie z.B. San Sebastián - Bilbao oder Santander - Gijón (oder bei einem Start in Portugal oder Frankreich müssen mindestens 70 km in Spanien sein), chronologisch und geographisch ununterbrochen in Richtung Santiago sowie die letzte Etappe zur Kathedrale in Santiago. Hat jemand schon Erfahrungen gemacht mit dieser Regel?
Re: Neue Regel für den Erhalt der Compostela seit 2025
Da habe ich zumindest schon Erfahrungsberichte gehört. Die sind 100 km in Spanien gelaufen und dann das letzte Stück bis zur Kathedrale.Winti46 hat geschrieben: ↑8. Nov 2025, 13:51 Neu müssen es nicht mehr unbedingt die letzten 100 km sein, sondern es können auch 100 km auf einem der offiziellen Jakobswege irgendwo in Spanien sein wie z.B. San Sebastián - Bilbao oder Santander - Gijón (oder bei einem Start in Portugal oder Frankreich müssen mindestens 70 km in Spanien sein), chronologisch und geographisch ununterbrochen in Richtung Santiago sowie die letzte Etappe zur Kathedrale in Santiago. Hat jemand schon Erfahrungen gemacht mit dieser Regel?
Das scheint alles problemlos zu klappen.
In einem Punkt bin ich mir aber nicht sicher, nämlich in der Frage, wie lang die letzte Etappe bis zur Kathedrale wirklich sein muss.
Ich würde im Zweifel wahrscheinlich immer eine Tagesetappe wählen - also beispielsweise ab Pedrouzo.
Re: Neue Regel für den Erhalt der Compostela seit 2025
Da heißt, ich kann die letzten 100km vor Santiago knicken und vermeide so die Compostelapilger?
Super!!!
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„Nicht alle, die wandern, sind verloren …“
Gandalf
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Re: Neue Regel für den Erhalt der Compostela seit 2025
Bedingt.
Die letzte Etappe muss von einem nicht näher definierten Ort nach Santiago hineinführen.
Ob Monte do Gozo ausreicht, sollte vorher sicherheitshalber erfragt werden.
Ultreijya
- Raimund Joos
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Re: Neue Regel für den Erhalt der Compostela seit 2025
Hallo
Nach meinen bisherigen Infos von Lesern soll das seit 2025 (bisher) tatsächlicht wirklich so "locker" gehandhabt werden und es keine großen Probleme bei der Anerkennung geben.
Im Einzelnen ist mir (aber das scheint nicht für viele Pilger relevant zu sein) noch einige Unklarheiten geben die hier auch hier schon mal im Forum diskutiert wurden.
1. Wie weit muss die letzte Etappe nach Santiago rein sein?
Anfangs wurde da in Einzelfällen sogar davon berichtet dass Pilger des CF vom Flugplatz von Santiago reingelaufen sind - ich würde aber vorsichtshalber schon so 15 oder 20 km laufen (... oder mir zumindest dort bei der Durchreise einen Stempel holen).
2. Müssen die 100 km an Stück oder können die auch gestückelt gelaufen werden?
Es gibt hier auch nach Anfrage beim Pilgerbüro keine verbindliche Aussage (der spanische originaltext verwendet hier eine Ausdrucksweise die nicht ganz eindeutig ist) aber die Praxis zeigt im Moment, dass man dass wohl auch stückeln kann wenn man das richtig mit Stempeln nachweißt. Also 30 km in Deutschland oder Frankreich, 50 km irgenwo in den Grenzen Spaniens auf dem Portugues, CF oder Küstenweg und dann noch 20 km nach Santiago rein.
3. Warum müssen die 70 km in Spanien und können nicht z.B auch in Portugal gelaufen werden?
Dass einer nicht 10.000 km entfernt von Santiaog irgenwo in der Welt Richtung Santiago läuft und dann in Santiago eine Compostela habe möchte ohne überhaupt in Santiago gewesen zu sein, leuchtet evtl schon irgendwie ein aber Portugal ist ja auch nicht so weit weg von Santiago. Porto liegt näher an Santiago als z.B. Burgos oder Leon. Geht es hier also immer noch in erster Linien um die Förderung der Tourismusindustrie Spaniens wenn auch nicht mehr unbedingt Galiciens? Die Frage wurde mir und auch anderen Stellen vom Pilgerbüro noch nicht verbindlich beantwortet.... Wir werden sehen wie die Sache sich da in Zukunft entwickelt ... mich würde es nicht überraschen wenn sich da in nächster Zeit noch einiges ändert.
BC
Raimund
Nach meinen bisherigen Infos von Lesern soll das seit 2025 (bisher) tatsächlicht wirklich so "locker" gehandhabt werden und es keine großen Probleme bei der Anerkennung geben.
Im Einzelnen ist mir (aber das scheint nicht für viele Pilger relevant zu sein) noch einige Unklarheiten geben die hier auch hier schon mal im Forum diskutiert wurden.
1. Wie weit muss die letzte Etappe nach Santiago rein sein?
Anfangs wurde da in Einzelfällen sogar davon berichtet dass Pilger des CF vom Flugplatz von Santiago reingelaufen sind - ich würde aber vorsichtshalber schon so 15 oder 20 km laufen (... oder mir zumindest dort bei der Durchreise einen Stempel holen).
2. Müssen die 100 km an Stück oder können die auch gestückelt gelaufen werden?
Es gibt hier auch nach Anfrage beim Pilgerbüro keine verbindliche Aussage (der spanische originaltext verwendet hier eine Ausdrucksweise die nicht ganz eindeutig ist) aber die Praxis zeigt im Moment, dass man dass wohl auch stückeln kann wenn man das richtig mit Stempeln nachweißt. Also 30 km in Deutschland oder Frankreich, 50 km irgenwo in den Grenzen Spaniens auf dem Portugues, CF oder Küstenweg und dann noch 20 km nach Santiago rein.
3. Warum müssen die 70 km in Spanien und können nicht z.B auch in Portugal gelaufen werden?
Dass einer nicht 10.000 km entfernt von Santiaog irgenwo in der Welt Richtung Santiago läuft und dann in Santiago eine Compostela habe möchte ohne überhaupt in Santiago gewesen zu sein, leuchtet evtl schon irgendwie ein aber Portugal ist ja auch nicht so weit weg von Santiago. Porto liegt näher an Santiago als z.B. Burgos oder Leon. Geht es hier also immer noch in erster Linien um die Förderung der Tourismusindustrie Spaniens wenn auch nicht mehr unbedingt Galiciens? Die Frage wurde mir und auch anderen Stellen vom Pilgerbüro noch nicht verbindlich beantwortet.... Wir werden sehen wie die Sache sich da in Zukunft entwickelt ... mich würde es nicht überraschen wenn sich da in nächster Zeit noch einiges ändert.
BC
Raimund
Re: Neue Regel für den Erhalt der Compostela seit 2025
Ja das ist der GrundRaimund Joos hat geschrieben: ↑12. Nov 2025, 12:33
3. .... Geht es hier also immer noch in erster Linien um die Förderung der Tourismusindustrie Spaniens wenn auch nicht mehr unbedingt Galiciens?
Es wird immer touristischer auf dem Camino.
Re: Neue Regel für den Erhalt der Compostela seit 2025
Zur Frage von Raimund würde ich die Regel aus dem Spanischen wie folgt übersetzen: Der Jakobsweg kann in Etappen zurückgelegt werden, sofern diese chronologisch und geografisch aufeinander abgestimmt sind. Dies würde ich als ununterbrochen interpretieren (d.h. "am Stück").Müssen die 100 km an Stück oder können die auch gestückelt gelaufen werden?
- Raimund Joos
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Re: Neue Regel für den Erhalt der Compostela seit 2025
.... wie gesagt ... das Pilgerbüro läßt das (wohl nicht ohne Grund) ein Stück weit offen und unverbindlich um sich später dann evtl wieder rauswinden zu können ... Die Praxis ist jedenfalls zur Zeit wie oben beschrieben