Hey,
mein Plan ist es auch noch diesen Weg komplett zu laufen bis Santiago

Diesen Plan (als auch Traum) habe ich seit meinem Camino Portugues im September 2019 komplett, wollte diesen im Jahr 2020 im Frühsommer auch innerhalb von ca 2,5 Monaten gehen, hatte es auch schon mit Arbeit etc alles abgesprochen gehabt, leider kam dann die Kack**** mit Corona, Reiseverbot etc, musste alles canceln, habe dadurch auch Arbeit verloren und und und...
2024, wo es mir auch wieder besser ging, habe ich es in Angriff genommen und bin gestartet in Vila Real de Santo Antonio und bin bis kurz nach Alcoutim gekommen. Leider musste ich abbrechen, weil ich mir auf der Etappe von Alcoutim Richtung Mertola ca. 7km nach Alcoutim mit voller Liebe, äääh, Wucht den Boden umarmt habe, auf einen losen Stein umgeknickt bin und dadurch hat sich mein Fuß verdreht. Es waren Schmerzen ohne Ende, dass ich dann fast 4,5h zurück zur Jugendherberge in Alcoutim gekrochen/gehumpelt bin....
Bei dieser Erfahrung muss ich sagen, auch wenn es mitten in der Pampa passiert ist, wo keiner da war, kaum ein Auto hinkam, man kommt dennoch mit Wille irgendwohin und die Leute/Einheimische trotz Sprachbarriere hilfsbereit sind.
In der Jugendherberge haben die Mitarbeiter mich gleich mit Eiswürfeltüten versorgt, weil die leider keine Kühlakkus hatten, Centro de Saude hatte an dem Tag leider zu, haben für mich dennoch für den nächsten Tag einen Termin ausgemacht zur Abklärung ob was gebrochen ist oder nicht. Leider hatten die kein Röntgengerät da, nur Ultraschall und meinten, dass ich in Deutschland unbedingt zum Arzt muss zum untersuchen, habe Schmerzsalbe, was gegen die Schwellung und Bandage bekommen. Daher ist mein Plan, wenn alles gut läuft, nächstes Jahr es anzugehen und mir gut gehen lassen auf dem Weg.

und ja, bis ALcoutim habe ich kaum Menschen angetroffen, was für mich einerseits wünschenswert/geplant war, habe es auch sehr genossen, andererseits war und werde es beim nächsten mal auch so sein, glücklich und zufrieden, Kontakt mit den Einheimischen treten zu können wenn ich irgendwo in Hostels/Pensionen/Herbergen/Bars etc unterkomme.